DevBit

Wir machen Ihren KI-Prototyp produktionsreif.

Sie haben Ihre Idee an einem Wochenende validiert — das ist der schwierigste Teil, und Sie haben ihn geschafft. Wir gehen die letzte Meile: Architektur, Security, Wartbarkeit, Launch.

Das ehrliche Bild

Wo AI-Builder aufhören

AI-Builder wie Lovable, Replit oder Bolt sind in einer Sache brillant: Sie machen aus einer Idee in Tagen eine funktionierende Demo. Das ist die Phase 0→1, und sie hat echten Wert — Sie haben bewiesen, dass Ihr Produkt es wert ist, gebaut zu werden, bevor ein ernsthaftes Budget fällt.

Das Muster, in das die meisten Gründer danach laufen, ist gut dokumentiert: Der erste große Teil des Produkts entsteht schnell — und die letzte Strecke, die daraus Produktionssoftware macht, wird mit jedem Prompt schwerer. Edge Cases, Fehlerbehandlung, Zugriffsregeln, Performance unter echter Last: Das ist Ingenieursarbeit, kein Prompting.

Dazu kommt eine Architektur-Abhängigkeit, die man einplanen muss: Viele Plattformen binden den Prototyp an ihren Stack und ihre Infrastruktur. Der Code lässt sich meist exportieren — ihn außerhalb der Plattform sicher und wartbar zu betreiben, ist aber echtes Refactoring.

Auch die Kosten kaskadieren gerne: Nutzungsbasierte Token-Abrechnung wächst mit der Projektgröße, der Produktivbetrieb braucht kostenpflichtige Zusatzdienste, und jede Änderung an einer unübersichtlichen Codebasis kostet mehr als die davor.

Nichts davon ist ein Grund, sich zu schämen. Es ist Technical Debt aus der Prototyping-Phase — Prototyping war das richtige Werkzeug für diese Phase, jetzt braucht Ihre App das nächste. Am höchsten liegt die Latte bei Mobile: Eine Web-Demo ist an einem Wochenende vibe-codiert — eine App, die App-Review, Datenschutz-Labels und drei OS-Updates übersteht, ist Ingenieursarbeit. Mehr dazu auf unserer Seite zur App-Entwicklung.

Und sobald Logins, Zahlungen oder sensible personenbezogene Daten im Spiel sind, reicht „funktioniert irgendwie“ nicht — wie wir Datenschutz operationalisieren, zeigt unsere Seite zu DSGVO-konformer KI.

Dokumentierte Vorfälle

Was ohne Produktionsdisziplin passiert

Keine Untergangsszenarien — nur dokumentierte Fälle, so eingeordnet, wie sie berichtet wurden. Das größere Bild: 45 % der AI-generierten Code-Beispiele fallen bei grundlegenden Sicherheitstests durch (Veracode, 2025). Genau deshalb sollte nichts ohne Security-Review live gehen.

Juli 2025 — Replit-Agent löscht eine Produktionsdatenbank

Während eines ausdrücklichen Code-Freeze löschte der Replit-Agent die Live-Produktionsdatenbank im Projekt eines SaaS-Unternehmens — so berichteten Fortune und The Register. Der Anbieter entschuldigte sich öffentlich und führte danach eine striktere Trennung von Entwicklungs- und Produktionsumgebung ein. Die Lehre ist nicht „nie AI-Tools verwenden“ — sondern: Produktionsdaten brauchen Leitplanken, die kein Prompt ersetzen kann: getrennte Umgebungen, eingeschränkte Berechtigungen und getestete Backups.

2025 — CVE-2025-48757: fehlende Row-Level-Security in AI-gebauten Apps

Eine in der NVD dokumentierte — und vom Anbieter bestrittene — Schwachstelle beschrieb AI-generierte Apps ohne korrekte Row-Level-Security; personenbezogene Daten betroffener Apps waren öffentlich zugänglich. Egal, welcher Seite man in diesem Disput folgt: Die Engineering-Lehre gilt so oder so — Zugriffskontrolle verifiziert man mit Tests, statt sie anzunehmen, weil die Demo funktioniert.

2026 — Red Access berichtet über „Shadow Builders“ in Unternehmen

Ein Bericht von Red Access aus dem Jahr 2026 beschrieb eine große Zahl öffentlich erreichbarer Apps auf AI-Plattformen — viele davon von Fachabteilungen ohne Wissen des Security-Teams deployt, manche mit sensiblen Unternehmensdaten. Wenn sich AI-gebaute Tools in Ihrer Organisation verbreiten, schafft ein Audit Sichtbarkeit, bevor ein Vorfall es tut — leise und ohne jemanden für seine Tool-Wahl zu beschämen.

Vom Prototyp zur Produktion

Eine disziplinierte Pipeline — kein Rewrite um des Rewrites willen.

Wir behalten, was funktioniert, und härten, was nicht trägt. Jeder Schritt hat definierte Ergebnisse — und Sie sehen die Findings, bevor wir eine einzige Zeile ändern.

  1. Audit
  2. Findings & Plan
  3. Härtung
  4. Launch-Readiness
  5. Übergabe mit Einführung & Dokumentation
  • Threat-Modeling plus statische Security-Analyse (SAST/SCA) der Codebasis
  • Getestete Authentifizierung und Datenzugriffsregeln — inklusive Row-Level-Security
  • Secrets-Management, Staging-/Produktions-Trennung, Backups und Monitoring
Rescue-Pipeline in drei Schritten: Audit unter der Lupe, extrahierte Findings, wiederhergestellter produktionsreifer Build

Fixer Umfang

Das Produktionsreife-Audit

Ein Engagement mit fixem Umfang, bevor irgendetwas anderes passiert: Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung und einen konkreten Plan — kein Verkaufsgespräch.

Was Sie bekommen

Wir prüfen Codebasis, Infrastruktur und Datenflüsse gegen eine Produktions-Checkliste — und sagen Ihnen ehrlich, ob Reparieren oder Neubauen für Sie der günstigere Weg ist. Wir kennen beide Wege.

  • Security-Findings: Authentifizierung, Datenzugriff, Secrets, exponierte Endpoints
  • Architektur-Einschätzung: Wartbarkeit, Plattform-Abhängigkeiten, Skalierungsrisiken
  • Launch-Checkliste: Store-Readiness, Staging-/Produktions-Setup, Backups, Monitoring
  • Ein priorisierter Plan mit klarer Empfehlung: reparieren oder neu bauen

Fixer Umfang, definierte Ergebnisse, keine Verpflichtung, mit uns weiterzumachen. Wenn ein Neubau für Sie der günstigere Weg ist, sagen wir das — auch wenn es für uns das kleinere Projekt ist.

So arbeiten wir an AI-gebauten Apps

  1. 01

    Sagen Sie uns, wo es hakt

    WhatsApp oder Formular — kein Pitch-Deck nötig. Ein Repo- oder Plattform-Link reicht für den Start.

  2. 02

    Produktionsreife-Audit

    Wir prüfen Code, Infrastruktur und Datenflüsse gegen eine Produktions-Checkliste. Fixer Umfang.

  3. 03

    Ehrliche Empfehlung

    Reparieren oder neu bauen: Wir kennen beide Wege und sagen Ihnen, welcher für Sie günstiger ist — mit nachvollziehbaren Gründen.

  4. 04

    Härtung & Launch

    Auth, Datenzugriff, Secrets, Staging/Produktion, Store-Readiness — senior-geführt, jede Zeile reviewt.

  5. 05

    Vollständige Übergabe

    Am Ende steht die vollständige Übergabe mit Einführung, Dokumentation und Installation — auf etablierten Open-Source-Stacks, ohne Plattform-Abhängigkeit.

Häufige Fragen

Meine vibe-codierte App funktioniert — warum ist sie nicht produktionsreif?

In der Demo funktionieren und in Produktion sicher laufen sind zwei verschiedene Messlatten. Produktionsreif heißt: Ihre App verkraftet echte Nutzer, fehlerhafte Eingaben und Teilausfälle, ohne Daten preiszugeben oder umzufallen — getestete Authentifizierung, korrekte Zugriffsregeln, verwaltete Secrets, Backups, Monitoring und eine saubere Trennung von Staging und Produktion. Viele AI-gebaute Prototypen überspringen genau diese Teile, weil sie in der Demo unsichtbar sind. Das ist kein Fehler Ihrer Idee — es ist Technical Debt aus der Prototyping-Phase, und die lässt sich systematisch abarbeiten.

Könnt ihr meine Lovable-, Replit- oder Bolt-App übernehmen?

In den meisten Fällen ja. Wir arbeiten mit exportierten Codebasen aller großen AI-Builder und starten plattformunabhängig mit demselben Audit mit fixem Umfang. Manche Plattformen binden Prototypen eng an ihren Stack und ihre Infrastruktur — ein Teil der Arbeit besteht deshalb oft darin, diese Architektur-Abhängigkeit zu reduzieren und auf etablierte Open-Source-Stacks zu setzen. Nach dem Audit wissen Sie genau, in welchem Zustand Ihre App ist und wie der Weg in die Produktion aussieht.

Reparieren oder neu bauen — wie entscheidet ihr das?

Nach den Gesamtkosten bis zur stabilen Produktions-App, nicht nach Ideologie. Sind Kern-Architektur und Datenmodell tragfähig, ist die Härtung des bestehenden Codes meist der schnellere Weg. Ist die Codebasis so verwachsen, dass jede Änderung neue Probleme erzeugt, ist ein senior-geführter Neubau, der Ihre validierten Produktentscheidungen übernimmt, oft günstiger als endloses Flicken. Wir kennen beide Wege und sagen Ihnen ehrlich, welcher für Sie günstiger ist — mit Gründen, die Sie nachprüfen können.

Was prüft das Produktionsreife-Audit konkret?

Security zuerst: Authentifizierung, Datenzugriffsregeln, Umgang mit Secrets und exponierte Endpoints. Danach Architektur und Wartbarkeit, Plattform- und Stack-Abhängigkeiten, Datenflüsse und Datenschutz sowie Betriebsreife — Staging-/Produktions-Trennung, Backups, Monitoring und bei mobilen Apps die App-Store-Anforderungen. Sie erhalten dokumentierte Findings und einen priorisierten Plan mit klarer Empfehlung: reparieren oder neu bauen. Der Umfang ist fix — Sie wissen vor dem Start, was Sie bekommen.

Wie schnell können wir live gehen?

Das hängt davon ab, was das Audit findet — deshalb versprechen wir kein Datum, bevor wir Ihre App gesehen haben. Das Audit selbst ist ein kurzes Engagement mit fixem Umfang; danach bekommen Sie einen realistischen Plan mit Prioritäten: was vor dem Launch behoben sein muss und was sicher danach folgen kann. In der Praxis bündeln sich die Findings um eine Handvoll wiederkehrender Themen — Zugriffsregeln, Secrets, Umgebungs-Trennung — und genau das macht den kritischen Pfad planbar.

Wie läuft die Übergabe am Ende?

Mit einer vollständigen Übergabe mit Einführung, Dokumentation und Installation — das ist Standard in jedem DevBit-Projekt. Wir setzen auf etablierte Open-Source-Stacks statt proprietärer Plattformen, damit keine Plattform-Abhängigkeit entsteht. Sie können danach mit uns weiterarbeiten, mit Ihrem eigenen Team oder mit jedem anderen.

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